Bericht


Handball, Landesliga-Süd: TV St.Georgen – HSG Dreiland 25:18 (8:8)

Big-Points im Abstiegskampf

Viel Druck lastete auf den Schultern der Bergstädter vor der Partie gegen die HSG Dreiland. Gegen die punktgleichen Gäste benötigten die Schwarzwälder unbedingt Punkte, um sich im Kampf um den Klassenerhalt weiter Luft zu verschaffen. St.Georgen erwischte dabei einen Traumstart in die Partie. Während die Defensive kaum Chancen zuließ und die wenigen Chancen zur Beute von Marcel Bertol wurden, legte man auf 6:1 vor. Ein heftiges Foul von Tobias Ludwig, gegen Jonas Hüther, brachte die Bergstädter dann aber aus der Konzentration. Dreiland wechselte im Tor auf Lukas Krauth. An ihm scheiterten die St.Georgener immer wieder und so schlossen die Gäste zunächst auf 6:5 auf und drehten schlussendlich die Partie zu ihren Gunsten auf 7:8. Luca Schreiner stellte dann immerhin noch den 8:8 Halbzeitstand her. Eine erste Hälfte, die geprägt war von starken Abwehrreihen und nervösen Angriffsreihen. Nach dem Seitenwechsel brachten Luca Schreiner und Stephan Lermer den TVS mit 14:11 in Führung. St.Georgen brachte die HSG mit einer stabilen Deckung immer wieder zum Verzweifeln und auch der eingewechselte Jannik Kaltenbach parierte mehrere klare Torchancen der HSG. Luca Schreiner bewies Nervenstärke vom 7m-Strich und Julian Jerke traf schießlich zum vorentscheidenden 20:13. HSG-Coach Markus Schönmüller probierte alles, nahm zwischenzeitlich Theo Assfalg und Jonas Hüther in die Manndeckung, doch die Bergstädter fanden immer wieder Antworten. Am Ende jubelten die Schwarzwälder über einen 25:18 Heimsieg, der vorübergehend zumindest Tabellenplatz neun bedeutet. Kommendes Wochenende geht es zum HSV Schopfheim. Ein schweres Auswärtsspiel für den TVS. Dennoch könnte man sich mit einem Sieg dort, schon einen kleinen Matchball um den Klassenerhalt zurechtlegen. Geht es doch dann im Heimspiel gegen den TuS Oberhausen erneut gegen einen direkten Konkurrenten. Der Klassenerhalt ist noch längst nicht gesichert, den bis zuletzt wird nicht klar sein wie viele Teams genau absteigen müssen. Dennoch hat das Team um Trainer Lukas Holzmann abermals bewiesen, dass es dem Kampf zusammen an nimmt.

Schreiner 7/4, Lermer, Assfalg, Jerke je 4, Eisele 1/1, P. Assfalg 1, Laabs, Hüther je 2,