Bericht


1. Mit dem deutlichen Abstieg aus der Südbadenliga tritt man nun wieder in der altbekannten Landesliga Süd an. Dass das kein Selbstläufer wird, sollte dennoch klar sein. Was wird die größte Herausforderung für das Team sein?

Die größte Herausforderung wird sein, sich nach einem kleinen Umbruch in der Mannschaft möglichst schnell als Team zu finden. Außerdem gilt es dann, sich an die neue Liga zu gewöhnen und schnellstmöglich Punkte zu sammeln.

2. Es gab auch personelle Veränderungen zum Vorjahr. Wie seht ihr das Team im Vergleich dazu aufgestellt?

Das Team ist nochmals deutlich jünger geworden, teilweise noch ohne Erfahrung in der Landesliga, aber mit sehr viel Potenzial. Man wird sehen, inwieweit das Team sein Potenzial schon ausschöpfen kann.

3. Ihr seid zwar ein neues Trainergespann, aber im Verein und der Mannschaft keine Unbekannten. Wie verlief eure Eingewöhnungszeit?

Wir hatten eine schnelle Eingewöhnung, wir kennen die meisten der Jungs schon länger. Jetzt aber auf der anderen Seite zu stehen und nicht mehr Mitspieler zu sein, ist ab und zu noch ungewohnt.

4. Die Vorbereitung startete dieses Jahr ungewöhnlich früh. Könnt ihr ein Statement geben, welche Fortschritte man beobachten konnte? Wo liegen die Stärken, woran muss noch gearbeitet werden?

Man merkt, dass alle heiß auf die Saison sind. Die Mannschaft hat sich athletisch sehr gut entwickelt und macht gerade in diesem Bereich große Fortschritte. Das handballerische Grundkonzept steht, unsere Stärken liegen vor allem in unserer Abwehrarbeit, durch die wir auch ins Tempospiel kommen wollen. Alles läuft natürlich noch nicht Rund, dafür war die Vorbereitung trotz des frühen Starts zu kurz. Die Chancenauswertung, wie gerade die Vorbereitungsspiele zeigten, ist sehr ausbaufähig. Es schleichen sich auch immer wieder technische Fehler ein, die es abzustellen gilt.

5. Gibt es ein ausgeschriebenes Saisonziel?

Unser Saisonziel ist es, die Mannschaft stetig zu verbessern und das Maximum aus ihr herauszuholen. Welche Platzierung dann rauskommt, werden wir sehen. Wichtig wird sein, dass wir gut in die Saison starten.

6. Der Saisonauftakt ist schon diese Woche am Donnerstag  im Pokalspiel gegen die SG Gutach/Wolfach. Welche Bedeutung messt ihr diesem Spiel bei?

Mit dem Pokal wartet das erste Pflichtspiel der Saison auf uns. Wir wollen es als letzten Härtetest mit Pflichtspielcharakter in der Vorbereitung nutzen. Dass wir im Pokal ein Derby bekommen, freut uns alle und dieses Derby wollen wir natürlich gewinnen.

7. In der Landesliga Süd wird man auch auf die SG Allensbach/Dettingen treffen, welche von deinem Bruder Niklas trainiert wird, Lukas. Gibt es Spiele, auf die ihr euch besonders freut?

Klar werden diese Spiele interessant und spannend werden und darauf freut man sich dann auch, ansonsten freue ich mich auf jedes Heimspiel. Jetzt aber erst mal auf den 23.9., wenn wir zu Hause gegen Meßkirch in die Saison starten dürfen.

8. Trotz nur eines Punktes auf der Haben-Seite im vergangenen Jahr war die Roßberghalle immer gut besucht. Worin seht ihr den Grund dafür und welche Rolle spielen die Fans in St. Georgen?

Ein Grund ist sicherlich, dass die Zuschauer in St. Georgen sehen, was hier Woche für Woche gearbeitet wird, da gehört natürlich auch die Jugendarbeit dazu. Schließlich besteht der Großteil der Mannschaft aus Spielern, die die komplette Jugend des TVS durchlaufen haben. Dass Fans im Sport eine sehr große Rolle spielen, ist kein Geheimnis. In St. Georgen ist das genauso. Wir haben die Chance, vor einer vollen Roßberghalle zu spielen, das motiviert zusätzlich und kann bei jedem nochmal ein paar Prozent mehr rausholen.

9. Wollt ihr noch etwas mitteilen?

Wir freuen uns auf eine geile, spannende und stimmungsvolle Saison 2023/24. In diesem Sinne: „Hier schwingt der TVS“