Bericht


Handball, Landesliga– Süd: TV St. Georgen – HSG Dreiland (26.03.2022, 19:30Uhr)

TVS will zurück an die Tabellenspitze

Nach der knappen und unglücklichen Niederlage am vergangenen Wochenende ist der TV St. Georgen auf den zweiten Tabellenplatz abgerutscht. Dennoch ist dies kein Weltuntergang. Man ist dem vermeintlich stärksten Konkurrenten, auswärts mit einem Tor unterlegen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Ausgangslage ist weiterhin gut, doch der erarbeitete Puffer aus elf Siegen in zwölf Spielen aus der Vorrunde ist futsch. Die Chance die Tabellenführung zurück zu erobern gibt es bereits am kommenden Samstag. Dort empfängt man den aktuellen Tabellenführer, die HSG Dreiland. Die Bergstädter stehen dort doch schon etwas unter Druck. Inzwischen liegen die vier Top Teams innerhalb von einem Punkt. Will man in diesem Quartett weiterhin mitspielen, Ist ein Heimsieg Pflicht. Doch erneut wartet auf den TVS Schwerstarbeit. Hoffnung macht die Rückkehr von Lukas Holzmann und Thule Laabs, die voraussichtlich in den Kader zurückkehren könnten.

Die HSG zeichnet sich durch ein schnelles und attraktives Spiel aus. So ist das Spielsystem, ähnlich wie beim TVS, insbesondere auf Gegenstöße, die zweite Welle und das schnelle Anspiel ausgelegt. Aus einer relativ offenen Deckung erarbeitet man sich Ballgewinne, die man dann in einfache Tore ummünzen will. Der TVS wird folglich gut beraten sein deutlich weniger Fehler zu machen als zuletzt im Auswärtsspiel. Gleichzeitig wird der eigene Rückzug wichtig sein. Der beste Torschütze der Mannschaft von Bruno Kempf ist Kevin Welte, der seine Tore von Rechtsaußen und der Strafwurflinie erzielt. Insgesamt kommt die Spielvereinigung der Stammvereine Lörrach/Brombach und dem ESV Weil am Rhein, aber ebenfalls übers kollektiv, angeführt vom erfahrenen Spielmacher Lucas Hopp.

Man möchte beim TVS aber vor allem auf die eigene Leistung schauen. Während die Einstellung und die Einsatzbereitschaft gestimmt hat, mangelte es vor allem an den richtigen taktischen Entscheidungen der Spieler in Stresssituationen. Ein wenig unruhig bleibt die Kadersituation dennoch. Neben einigen kranken Spielern, plagen andere sich mit Verletzungen herum oder müssen wegen privaten Terminen passen. Nichtsdestotrotz wird am Samstagabend eine absolut schlagkräftige und bis in die Haarspitzen motivierte Mannschaft das Parkett der Roßberghalle betreten. Mit den eigenen Zuschauern im Rücken, ist man optimistisch das Heimspiel positiv gestalten zu können. Mit einem Sieg würde man die Tabellenführung zurück erobern. Während die Kapazitätsobergrenze inzwischen entfällt, bleibt die Maskenpflicht und die 3G Regel weiterhin bestehen.